Das Gartenamt Baden-Baden ist die städtische Dienststelle, die die Pflege und Gestaltung der öffentlichen Parks und Gärten verantwortet – von der Lichtentaler Allee und der Gönneranlage bis zu den Spielplätzen in den Stadtteilen. Den Namen Gartenamt trägt die Behörde seit dem 1. Oktober 2024 wieder, nachdem sie rund ein Jahrzehnt als Fachgebiet Park und Garten geführt worden war.
Aufgaben und Zuständigkeit
Das Gartenamt plant, baut und unterhält die Park- und Gartenanlagen, die Freizeitanlagen und die städtischen Spielplätze. Hinzu kommen das Straßenbegleitgrün, die Außenflächen von Sportstätten und Schulen sowie die Pflege der historischen Gartendenkmale. Die Dienststelle betreut die städtischen Grünanlagen seit über hundert Jahren, insgesamt rund 470 Hektar Grünfläche, darunter etwa 49 Hektar intensiv gepflegte Kuranlagen und rund 29.000 Bäume.[1]
Kuranlagen und Stadtgrün
Den Kuranlagen, die dem Kurort sein Gesicht geben, gilt ein Schwerpunkt der Arbeit. Entlang der Lichtentaler Allee, im Kurgarten und im Dahliengarten an der Klosterwiese erneuern die Gärtnerinnen und Gärtner Jahr für Jahr die saisonale Bepflanzung. Im Rosenneuheitengarten Beutig richtet das Amt zudem den internationalen Rosenneuheitenwettbewerb aus.
Über die reine Pflege hinaus zeigt das Gartenamt seine Arbeit auch der Öffentlichkeit und lädt in der Saison zu botanischen Park- und Gartenführungen ein, bei denen Gärtner und Planer durch die Anlagen führen.
Kontakt und Erreichbarkeit
Das Gartenamt sitzt in der Winterhalterstraße 6 und gehört organisatorisch zum Dezernat 2. Einen offenen Publikumsverkehr gibt es nicht – die Dienststelle ist nach Vereinbarung erreichbar.
Einzelnachweise
- ↑ Gartenamt im Behördenwegweiser der Stadt Baden-Baden, abgerufen am 28. Juni 2026 (Archiviert)