 und das ehem. [Augustabad](/de/bauwerke-und-orte/augustabad/), historische Ansicht](/de/bilder/salzerfriedrichsbadaugustabad/SalzerFriedrichsbadAugustabad_hu_9e3d9b77d6bb8ca5.jpg)
Angebote
Im Friedrichsbad wird römische Badekultur mit irischen Dampfbädern kombiniert. Der Gast folgt einem vorgegebenen Ablauf durch bis zu 17 Stationen. Duschen, Warmluft- und Thermalbäder wechseln sich ab. Station 5 ist eine optional zubuchbare Massage. Während der ersten Hälfte der Stationen wird der Körper langsam aufgewärmt und in der zweiten Hälfte dann langsam wieder abgekühlt. Bei der Station 11 badet der Gast im kreisrunden Bewegungsbad unter der beeindruckenden 17 Meter hohen Kuppel. An der Station 15 kann der Gast sich selbst mit pflegenden Cremes eincremen. Im Ruheraum und anschließend im Leseraum kann der Gast den Badebesuch ausklingen lassen.
Im Friedrichsbad wird ausschließlich gemischt und ohne Badebekleidung gebadet.
Geschichte
Mit dem drohenden Spielbankverbot vor Augen, beschloss man Mitte des 19. Jahrhunderts die Bäder der Kurstadt zu modernisieren. Man wollte auch nach dem Wegfall der Spielbank als Besuchermagnet weiterhin für Gäste attraktiv sein. 1868 wurde der Bezirksbauinspektor Karl Dernfeld beauftragt eine Reise zu unternehmen und beim Besuch anderer Bäder Ideen für das Friedrichsbad zu sammeln. 1869 wurde dann mit dem Bau begonnen. Die lange Bauzeit von 1869 bis 1877 lässt sich durch mehrere Arbeitsunterbrechungen erklären. Der Deutsch-Französische Krieg störte den Ablauf genauso wie der Fund römischer Badruinen, Finanzierungsprobleme und die herausfordernde Lage am Hang des Florentinerbergs.
Quellen
- 17 Bade Stationen auf der offiziellen Website des Friedrichsbads