Das Stadtwiki Baden-Baden ist das digitale Gedächtnis unserer Region – ein freies, unabhängiges Archiv, das von der Gemeinschaft mitgestaltet wird und die Geschichte unserer Stadt mit Alltagstipps von heute verbindet.
Unsere Mission
Gemäß unserem Leitmotiv „Lokales Wissen sammeln, bewahren und verfügbar machen“ wollen wir das verlässlichste digitale Nachschlagewerk für Baden-Baden sein:
- Unabhängig: Wir lassen uns nicht für Inhalte bezahlen – es zählt die Relevanz für dich, nicht das Marketingbudget eines Veranstalters.
- Neutral & sachlich: Wir verzichten auf reißerischen Clickbait. Bei kontroversen Themen stellen wir Position und Gegenposition ausgewogen dar.
- Vielfalt sichtbar machen: Ehrenamt und kleine lokale Projekte liegen uns am Herzen, wir füllen inhaltliche Lücken im digitalen Informationsangebot.
- Verlässlich & vernetzt: Unsere Artikel beruhen auf belegbaren Fakten und weisen ein einheitliches, gut verknüpftes Format auf.
- Mit Freude: Das Stadtwiki ist kein trockenes Lexikon – wo es passt, machen wir Lust auf das Erlebnis Baden-Baden.
Was ist ein Stadtwiki?
Im Kern ist es eine kleine Wikipedia für Baden-Baden und die Region – nur dass wir lokale Themen, die der großen Wikipedia zu unbedeutend sind, bewusst bis ins Detail ausarbeiten: den Sportverein um die Ecke, die Geschichte einer einzelnen Straße. Von Anfang an war das Stadtwiki ein Do-it-yourself-Projekt, in dem viel ausprobiert wurde. Wie jedes Wiki lebt es vom Mitmachen – doch in einer kleinen Stadt tragen am Ende nur wenige Köpfe das Portal, denn die komplizierte Wiki-Syntax und die steile Lernkurve haben viele abgeschreckt. Daher haben wir im Juni 2026 die Technik komplett umgebaut und ersetzen das Editieren im Browser durch ein einfaches Formular: Jede und jeder kann uns ohne Vorkenntnisse Verbesserungen und neue Inhalte schicken. Auch du bist herzlich eingeladen – am Ende jedes Artikels findest du einen Aufruf zum Mitmachen, wie zum Beispiel diesen:
Du kennst Baden‑Baden?
Dann schreib Geschichte.
Das Stadtwiki lebt von Menschen, die hier wohnen. Trag dein Wissen über Orte, Geschichten und die Stadtteile bei.
Unsere Evolution seit 2009
- 2009/2010: Das Projekt wird nach dem Vorbild des Stadtwiki Karlsruhe aufgesetzt und setzt auf der Wikipedia-Software MediaWiki auf. Mitte 2010 geht die Website unter der Domain stadtwiki-baden-baden.de offiziell online.
- 2012: Mit Pressemitteilungen und Stammtischen machen wir auf das Projekt aufmerksam. In dieser Zeit erhalten wir eine große Spende gescannter historischer Postkarten z.B. von Gustav Salzer, die wir veröffentlichen dürfen.
- 2013: Wir führen strukturierte Daten ein – wir erfassen Anschrift, Öffnungszeiten, Geokoordinaten und weitere Felder als Grundlage für die Karte und intelligente Verknüpfungen wie „zeige mir alle Restaurants und Geschäfte in der Sophienstraße“.
- 2015–2019: Weitere Experimente ergänzen das Angebot: Luftbildaufnahmen per Quadrocopter, Umstieg auf ein schlichtes, mobile-friendly Design und YouTube-Videos zu den Winzertagen und der Yburg.
- 2021–2025: Berufliche Herausforderungen bremsen die Weiterentwicklung. Die gelegentlichen kleinen Änderungen reichen nicht aus, um die rund 1.000 Artikel aktuell zu halten.
- 2026: Mit dem Relaunch wollen wir es nochmal wissen – komplette technische Umstellung, neue Wege der Beteiligung und gezielter KI-Einsatz, um das Portal aktuell zu halten.
Wie sich das Erscheinungsbild des Stadtwikis über die Jahre verändert hat, zeigen diese Aufnahmen der Startseite:
Wer steckt dahinter?
Gegründet wurde das Stadtwiki von mir, Moritz Grenke. Mit viel Fleiß und noch mehr Idealismus habe ich den Umfang des Portals auf rund 1.000 Artikel und rund 3.000 Bilder gesteigert. Ich bin in Baden-Baden aufgewachsen und schätze die Vielfalt unserer Stadt sehr – das Stadtwiki ist mein Weg, der Region etwas zurückzugeben und als unabhängiges Informationsportal positiv auf ihre Entwicklung hinzuwirken. Zugleich ist das Stadtwiki mein perfektes Experimentierlabor: Von modernem Webdesign über zukunftsfähige CMS-Architekturen bis hin zum sinnvollen Einsatz von KI kann ich hier Technik direkt in der Praxis ausprobieren und für unsere Gemeinschaft nutzbar machen.


