Im Brahmshaus in der Maximilianstr. 85 im Baden-Badener Stadtteil Lichtental verbrachte der Komponist Johannes Brahms etliche Sommermonate. Heute wird das Haus von der Brahmsgesellschaft Baden-Baden unterhalten und kann von Besucherinnen und Besuchern besichtigt werden. Der Eintritt ins Museum beträgt 10 Euro für Erwachsene. Kinder bis 15 Jahre sowie Schülerinnen, Schüler und Studierende haben mit Nachweis freien Eintritt.
 auf dem Hügel über dem Clara-Schumann-Platz in Lichtental](/de/bilder/brahmshausvonunten/BrahmshausVonUnten_hu_433d6b4865b4d6c5.jpg)
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 in Baden-Baden komponierte Johannes Brahms viele seiner Werke.](/de/bilder/brahmshausklavier/BrahmshausKlavier_hu_87ea374e4343b0d.jpg)
 an der Maximiliansstraße](/de/bilder/brahmshauseingangsschild/BrahmshausEingangsschild_hu_831c1ffd25d81eb.jpg)
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 in Baden-Baden.](/de/bilder/statuettebrahms/StatuetteBrahms_hu_dbab6fe08269f762.jpg)
Geschichte
Im Jahr 1865 mietete Johannes Brahms erstmals die Wohnung in Lichtenthal 136 (heutiges Brahmshaus) bei der Advokatenwitwe Clara Becker für die Monate Mai bis Oktober desselben Jahres. Er kam zehn Jahre lang immer wieder und empfahl die Stadt und seine Wohnung in Lichtenthal vielen Freunden. In den 1960er Jahren sollte das Haus abgerissen werden, da es in einem sehr desolaten Zustand war. Einigen Brahmsfreunden gelang es, das Haus vor dem Abriss zu retten, indem sie die Brahmsgesellschaft Baden-Baden e.V. gründeten und als solche das Haus kauften. Das “Brahmshaus” wurde etwa 1850 gebaut und noch heute sind Grundstück und Haus innen wie außen vollständig unverändert. In diesem Haus fand Brahms die notwendige Ruhe und Abgeschiedenheit zum Komponieren. Viele seiner berühmten Kompositionen sind in diesem Haus entstanden oder vollendet worden. In den früheren Wohnräumen von Johannes Brahms wurde ein Museum eingerichtet.