Das Café Kunsthalle ist ein Café im Foyer der Staatlichen Kunsthalle in der Lichtentaler Allee. Zum Café gehören das großzügige Foyer, ein Barbereich und zwei Terrassen mit Blick auf die Allee. Es ist damit einer der wenigen Plätze, an denen du fast unmittelbar am Grün der Lichtentaler Allee sitzt, ohne den Museumsbau betreten zu müssen.
Gastronomisches Konzept
Der Betrieb versteht sich als Café mit einem Angebot aus Kuchen, kleinen Speisen, Kaffee und Getränken. Nach eigener Darstellung orientiert sich das Konzept an der Idee der Berliner Prinzessinnengärten und setzt auf regionale, saisonale und nachhaltig erzeugte Produkte in Zusammenarbeit mit kleinen Erzeugern aus der Umgebung.[1]
Besuch
Das Café ist von Dienstag bis Sonntag zu den Öffnungszeiten der Kunsthalle zugänglich, montags bleibt es wie das Haus geschlossen. Der Zugang führt über das Foyer, ein Museumsbesuch ist dafür nicht nötig. Die beiden Terrassen liegen direkt an der Lichtentaler Allee, die als Fußgänger- und Radweg entlang der Oos verläuft.
Geschichte und künstlerische Gestaltung
Das Café wurde 2004 im Foyer der Kunsthalle eingerichtet. Anders als ein gewöhnliches Museumscafé wird es immer wieder selbst zum Gegenstand künstlerischer Arbeit. 2009 gestaltete der Künstler Tobias Rehberger den Raum um und übertrug dafür sein Café „Was Du liebst bringt Dich auch zum Weinen", für das er im selben Jahr auf der 53. Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden war.[2] 2013 übernahm der Berliner Prinzessinnengarten die Neugestaltung des Eingangsbereichs, dessen Ausrichtung auf regionale und saisonale Produkte das heutige Konzept prägt.
Einzelnachweise
- ↑ Café Kunsthalle: Das Café (Archiviert)
- ↑ Kunst, Design und Nutzbarkeit. Die Cafégestaltung von Tobias Rehberger auf der Biennale von Venedig und in der Kunsthalle Baden-Baden, edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin (Archiviert)