Kirche

Stourdza-Kapelle

In der Stourdza-Kapelle auf dem Michaelsberg oberhalb des Kurhauses befindet sich das Familiengrab der rumänischen Fürstenfamilie Stourdza. Die Kapelle wurde in den Jahren 1863 bis 1866 nach Plänen des Münchner Architekten Leo von Klenze gebaut.[1]

Geschichte

Fürst Michael Stourdza regierte im Fürstentum Moldau bis zu seiner Vertreibung bei der Revolution 1848. In der Zeit danach lebte er in Paris und in Baden-Baden. Nach dem unerwarteten Tod seines erst 17-jährigen Sohns Prinz Michael in Paris im Jahr 1863, gab er die Kapelle in Auftrag. Sie sollte als Erinnerungsort für seinen verstorbenen Sohn und auch als Grablege für die Familie dienen.

Baubeschreibung

Die Kapelle ist mit weißem, braunem und roten Sandstein erbaut. Die Vorhalle wird von vier ionischen Säulen getragen. Auf der 24 Meter hohen Kuppel ist ein orthodoxes Doppelkreuz angebracht.

Quellen

  1. Die Stourdza-Kapelle auf baden-baden.de