VANITAS widmet sich einer Thematik, die die Menschheit seit den frühesten Hochkulturen begleitet: der Vergänglichkeit. Der Titel verweist auf die lateinische Bezeichnung für das Vergängliche, die zugleich Verwandlung und stetige Veränderung meint. Die Ausstellung versammelt Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die grundlegende Fragen von Leben, Verfall und Tod als universelle menschliche Erfahrungen verhandeln. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Dieter Kistner.
Gezeigt werden Arbeiten in unterschiedlichsten Medien — von der Malerei über Skulptur und dreidimensionale Objekte bis hin zu audiovisuellen Werken und der traditionellen japanischen Reparaturtechnik Kintsugi, bei der Bruchstellen mit Gold sichtbar gemacht werden, statt sie zu verbergen.
Im Zentrum steht die Installation Metamorphosis des Künstlerduos Arscubis (Silvia Eisele und Achim Großmann): eine Fotoserie aus 415 Bildern, die den Verfallsprozess von Streuobstäpfeln dokumentiert und so die Schönheit des Vergänglichen über einen langen Zeitraum sichtbar macht.